Neu-Steilshoop ist das am dichtesten besiedelte Quartier Hamburgs. Wie gewachsene Quartiere häufig unter Beweis stellen, kann große Dichte durchaus zu einem Mehr an Urbanität führen. In einer auf dem Reißbrett entstandenen Siedlung müssen dafür allerdings gewisse Voraussetzungen geschaffen werden. Hier liegt die große Chance der Erweiterung der Siedlung nach Norden.
Da die Grundstücke seit neustem nicht mehr zur Finanzierung des Schulneubaus herangezogen werden müssen, ist auch endlich eine ergebnisoffene Diskussion um das Grundschulgebäude am Borchertring (mit Sporthalle) möglich geworden. Im Stadtteil möchte man es gerne erhalten wissen, wobei auch schon Vorstellungen einer Nachnutzung entwickelt werden: einerseits als Community-Center, andererseits als Anlage für gemeinschaftliches Wohnen. Eine Scharnierfunktion hat dabei seine besondere Lage am Bramfelder See. Für Spaziergänger und Erholungssuchende aus Steilshoop sowie den umliegenden Stadtteilen, bietet der Ort einen Raum für Begegnung und gemeinsames Engagement.
In den Steilshooper Beteiligungsgremien engagieren sich weiterhin viele Menschen, die den Veränderungsprozess der letzten 12 Jahre konstruktiv auf Workshops und an runden Tischen begleitet haben. Diverse Veranstaltungen für ein zukunftsfähiges Steilshoop sind sorgfältig dokumentiert (2007, 2008, 2013). Die dort formulierten Wünsche, Ideen und Vorstellungen sollten aufgenommen und eine Realisierung dieser ernsthaft geprüft werden.
Stadtteilbeirat und Koordinierungskonferenz erachten es deshalb als notwendig, dass noch einmal über die Definition der zu überplanenden Flächen diskutiert wird – und zwar mit dem Stadtteil und seinen Gremien.
Wenn die Experten des Stadtteils“ wirklich seine engagierten Bewohner sind, muss noch vor Auslobung eines Wettbewerbes das zielführende Gespräch stehen. Nur so können die Betroffenen Verantwortung übernehmen und sich für die Verbesserung ihrer Lebensumstände einsetzen.

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